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Rassismus in der Klassik: „Alte weiße Musik“ titelte Z.On ...

... vor 2 Tagen, und die Autorin Hannah Schmidt sieht ein Problem darin, daß europäische Männer die Basis einer universellen Musiktheorie bilden. Von unterbelichteter Seite wurde ja bereits wiederholt versucht, uns weis zu machen, daß Richard Wagners Lebenswerk eine einzige große Nazisauerei ist. Jetzt kommen die Lebenswerke von Beethoven, Bach, Mozart und anderen auf den Rassismus- und Machismus-Prüfstand.

Dabei war Mozart nicht mal alt als er starb, und nach allem was wir wissen, wurde er von der Constanze liebevoll Wolfi genannt. Wolfi hatte für sie die Sopranpartie in einem der großartigsten Werke der Musikgeschichte, in der Großen Messe in c-Moll vorgesehen, und er hinterließ uns dazu folgendes: ... mit einem Worte wir sind für einander geschaffen – und gott der alles anordnet, und folglich auch dieses gefüget hat, wird uns nicht verlassen. An anderer Stelle schrieb Mozart, er habe in seinem Herzen versprochen, wenn er sie als seine Frau nach Salzburg brächte, dort eine neukomponierte Messe zur Aufführung zu bringen. Die Messe blieb unvollendet.

Laudamus te und Et incarnatus est hätte Constanze singen sollen, er hat diese unvergleichlichen Sopranarien für sie geschrieben, und nicht um irgendwelcher Musiktheorien willen, die nun knapp 240 Jahre später Gegenstand von absurden Rassismustheorien werden.

Sei es drum, die Rezeptionsgeschichte sah bereits viele Absurditäten, und auf eine mehr oder weniger kommt es nun auch nicht mehr an.

Stichwörter: Rassismus, Mozart Bach, Beethoven, Wagner

Copyright © Dr. Rolf Jansen - 2021-05-17 23:49:22

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