BLog |
![]() |
|
|||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Screencasting mit ffmpeg unter FreeBSDEs ist wie immer, man bekommt die Erfahrung erst nachdem man sie dringendst benötigte. So auch bei diesem Thema. Oder anders herum, wenn man einmal weiß wie es geht, dann ist auch Screencasting mit ffmpeg(1) unter FreeBSD einfach. Bevor ich das aber alles wieder vergesse, notiere ich die Erkenntnisse noch schnell hier auf meinem BLog. Mikrofoneingänge und Gerätekennungen
Die Mikrofoneingänge bei PC’s sind die rosafarbenen Buchsen. Ich stöpsele also das Mikro in die rosa Buchse auf der Rückseite, und die folgenden Terminal-Kommandos sagen mir, daß
Installed devices: pcm0: <Realtek ALC892 (Rear Analog)> (play/rec) default pcm1: <Realtek ALC892 (Front Analog)> (play/rec) pcm2: <Intel Kaby Lake (HDMI/DP 8ch)> (play) No devices installed from userspace.
/dev/dsp0.0 /dev/dsp1.0 /dev/dsp2.1
Man muß sich jetzt nur noch dazu denken, daß Mit dem mixer(8)-Dienstprogramm schaut man sich die Zuordnungen und Pegel der Soundkarten-Ein- und Ausgänge an:
Mixer vol is currently set to 100:100
Mixer pcm is currently set to 100:100
Mixer speaker is currently set to 74:74
Mixer line is currently set to 1:1
Mixer mic is currently set to 67:67
Mixer mix is currently set to 74:74
Mixer rec is currently set to 35:35
Mixer igain is currently set to 100:100
Mixer ogain is currently set to 100:100
Der wichtige Punkt ist, daß die Pegel des Mikrofoneingangs nicht 0 sind und deutlich unter 100 % liegen. Die 2/3-Aussteuerung ist ein guter Kompromiss zwischen Eingangslautstärke und noch erträglichem Hintergrundrauschen. Wenn man dagegen die Mic-Pegel auf 100 setzt, dann muß man mit unangenehmem Rauschen in seinen Aufnahmen rechnen. Jedenfalls können die Pegel wie folgt gesetzt werden:
Ich bleibe aber bei 2/3:
Das ScrencastingSofern multimedia/ffmpeg noch nicht installiert ist, führt man das folgende Kommando aus:
Ein Screencast wird mit einem Wichtig, man muß denselben Benutzer für die ssh-Anmeldung verwenden, der uns auch durch den Screencast führt. Das Start-Kommando im ssh-Terminal ist:
Mit der Video-Vorschau mit dem VLC-Media-PlayerDer VLC-Media-Player muß ggf. noch installiert werden:
VLC wird gestartet und man öffnet darin die Screencast-Datei:
Man versichert sich, daß man alles im Kasten hat was man rüberbringen will. Den Screencast zur Veröffentlichung vorbereitenNur die modernen Browser unterstützen H.265, für ältere Browser muß man auch H264 anbieten. Ausserdem kommt derzeit kein Browser unter macOS mit dem RGB-Farbraum (24bit/Pixel) des soeben erzeugten Videos klar, und vor der Veröffentlichung muß der Farbraum auf YUV420p (12bit/Pixel) reduziert werden. Die Farben sehen danach verwaschener aus, aber damit muß man erst einmal leben, bis vielleicht irgendwann einmal die Pixel-Formate YUV422 (16bit/Pixel) oder gar YUV444 (24bit/Pixel) von den meisten Browsern unterstützt werden. Wir bewahren also auf jeden Fall die Original-Screencast-Datei auf, so daß wir sie später ggf. mit einem besseren Farbraum neu veröffentlichen können.
Die beiden Dateien werden auf den Web-Server hochgeladen und mit dem folgenden HTML-Code auf die Web-Seite eingebunden: <video controls height="504" width="672"> <source src="articles/static/1577324342/capture.hevc12bit.mp4" type="video/mp4;codecs=hvc1"> <source src="articles/static/1577324342/capture.12bit.mp4" type="video/mp4;codecs=avc1"> <source src="articles/static/1577324342/capture.12bit.mp4" type="video/mp4"> Mein erster Screencast </video>
Copyright © Dr. Rolf Jansen - 2019-12-25 22:39:02 Diskussion auf Twitter: 1210080203982229505 |
||