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Zurück auf Twitter

Ich hatte mein Konto bei Twitter gelöscht als die max. Zeichenzahl noch 140 war, und die Anzahl der Zeichen von Links zählten mit, so daß man also nicht wirklich auf einen externen Inhalt verweisen und den dann noch vernünftig kommentieren konnte - da blieb nur Platz für maximal eine Worthülse.

Manche Zusammenhänge sind halt komplexer, und häufig reichen mir nichtmal die 1500 Zeichen in den diversen Kommentarbereichen der Online-Auftritte der Qualitätsjournalie, um einen Gedanken ordentlich auszuführen. Dann fängt man an, seinen Text in mehreren Iterationen zu optimieren. Zuerst fliegen nicht 100%ig notwendige Adjektive raus, dann kürzt man Namen, ersetzt Konjunktive durch Satzzeichen und löscht schließlich weniger wichtige Absätze. Besonders blöd ist, daß sich durch die vielen Text-Umbauten Fehlerlein einschleichen. Jedenfalls kommt dann am Ende doch nicht alles so rüber, wie man es gerne gehabt hätte, und klar, die Gefahr von Mißverständnissen ist alleine durch diesen Umstand erheblich größer.

Ich glaube, daß die Zeichenbegrenzung, egal ob sie bei 140, 280 oder 1500 liegt, die eigentliche Ursache für viele Wortgefechte ist. Die Eine fragt in perfekter 43-Zeichenökonomie „Wieso er- und nicht in’s Bein geschossen?“ und schon ist auf Twitter der Teufel los, und die Pforten zur Hölle stehen sperrangelweit offen. Und nein der Begriff „Shit-Storm" trifft das nicht was hier eigentlich passiert.

Wer auf Twitter präsent sein will/muß sollte einen begleitenden Blog unterhalten, denn Fleiß wird früher oder später belohnt - wenn auch meistens später. Nun, den BLog habe ich ja schon, und Twitter erlaubt ja jetzt sogar 280 Zeichen per Tweet. Perfekt, das reicht für den Titel, Anriß des ersten Absatzes, Time-Stamp und Link zum BLog-Artikel. Der Aufwand mit Copy & Paste ist überschaubar, allerdings geht es noch eleganter ...

Meine Fleißarbeit - tweetit

Meinen BLog unterhalte ich ja mit der Combo ContenTools + ContentCGI. Letzteres ist mein Werk und ich habe es als Open-Source-Projekt bei GitHub unter der BSD-Lizenz bereitgestellt. Für das Obsigna-Revamp bei Twitter habe ich nun ein Kommandozeilen-Tool namens tweetit erstellt und zum genannten Projekt hinzugefügt. Mit tweetit bringt man einen BLog-Eintrag im Handumdrehen nach Twitter. Nehmen wir als Beispiel den vorliegenden Artikel, der sich als HTML-Datei auf dem Web-Server unter /usr/local/www/obsigna.com/articles/1547069043.html befindet. Man setze folgendes Kommando ab:

tweetit -t 1547069043 \
        -u https://obsigna.com/articles/ \
        /usr/local/www/obsigna.com/articles/1547069043.html

Die Ausgabe des Kommandos ist der auf 280 Zeichen gebrachte Anriß des Artikels:

Zurück auf Twitter
Ich hatte mein Konto bei Twitter gelöscht als die max. Zeichenzahl noch 140 war, und die Anzahl der Zeichen von Links zählten mit, so daß man also nicht wirklich auf einen externen Inhalt verweisen und den dann noch…
2019-01-09 19:24:03
https://obsigna.com/articles/1547069043.html

Den Ausgabe-Text kopiert man einfach bei Twitter in einen neuen Tweet, dann Twittern und fertig:

Copyright © Dr. Rolf Jansen - 2019-01-09 19:24:03

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