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Die DSGVO und der deutsche Mittelstand

Keine Frage, die Datenschutzgrundverordnung kann man so gut gebrauchen wie Zahnschmerzen. In der notwendigen Diskussion ist es aber auch nicht zielführend, über die Auswirkungen der DSGVO irgendeinen Stuß zu fabulieren bzw. fabulieren zu lassen, wie es die Welt kürzlich fertigbrachte:

Die EU lähmt den deutschen Mittelstand:

Das gilt zum Beispiel für die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die im Mai 2018 in Kraft tritt. Einer Berechnung der IT-Firma S…g zufolge müssen Unternehmen damit rechnen, dass sie durchschnittlich 246 Datenschutzanfragen pro Monat beantworten werden.

Die Relevanz wird durch eine Tabelle mit statistischen Daten zum Mittelstand belegt, und demnach gibt es 13689 Mittelständler mit 8,5 Millionen Beschäftigten von insgesamt 28,8 Millionen Beschäftigten in der dt. Wirtschaft, das sind also ca. 30 % im Mittelstand.

246 DSGVO-Anfragen pro m · 12 m/a · 13689 = 40.409.928 Anfragen pro Jahr

Im Verhältnis zur Beschäftigtenzahl erhält man dann umgerechnet auf die gesamte dt. Wirtschaft 40409928/30% = 134.699.760 A/a. Wenn man jetzt den öffentlichen Dienst noch dazuzählt, dann reden wir also locker über 160 Millionen DSGVO-Anfragen im Jahr, nur in Deutschland.

Jetzt hat D aber „nur" 83 Millionen Einwohner, inklusive Babies, Kinder, Senioren und Greise, die jetzt wirklich ohne Ausnahme je 2 DSGVO-Anfragen pro Jahr stellen sollen - Wahnsinn, nicht wahr?!

Copyright © Dr. Rolf Jansen - 2018-02-26 12:11:31

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